Europa

Schießerei in Kiew fordert fünf Tote und mindestens zehn Verletzte

In Kiew hat ein bewaffneter Mann am Samstagnachmittag mehrere Passanten auf offener Straße erschossen. Mindestens fünf Menschen sind tot, darunter eine junge Frau, zudem gibt es Verletzte, auch ein Kind.

In Kiew ist es am Samstagnachmittag zu einer schweren Gewalttat gekommen. Ein bewaffneter Mann erschoss auf offener Straße mehrere Menschen. Mindestens vier Personen kamen ums Leben, darunter eine junge Frau. Weitere Menschen, unter ihnen ein Kind, wurden verletzt.

Der Täter flüchtete anschließend in einen Supermarkt im Golosejweski-Bezirk, wo er sich verschanzt und Geiseln genommen haben soll. Auch dort kam es zu weiteren Schüssen. Laut Bürgermeister Witali Klitschko gibt es Tote und Verletzte im Gebäude.

Die Polizei sperrte das Gebiet weiträumig ab. Spezialeinheiten wurden in Stellung gebracht und bereiteten eine mögliche Erstürmung des Gebäudes vor.

Der Vorfall eskalierte weiter, als der Mann offenbar auch seine eigene Wohnung in Brand setzte.

Ukrainischen Medien zufolge handelt es sich bei dem Täter um einen 59-jährigen Soldaten der ukrainischen Streitkräfte. Er soll zuvor aus seiner Militäreinheit desertiert sein.

Berichten zufolge war er zuvor zwangsrekrutiert worden. Die Hintergründe der Tat sind bislang unklar.

Später meldeten ukrainische Medien, der Schütze sei bei der Festnahme getötet worden.

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