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Liveticker Ukraine-Krieg – Moskau: Russische Armee zieht im Gebiet Charkow den Belagerungsring enger

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Moskau: Russische Armee zieht im Gebiet Charkow den Belagerungsring engerQuelle: Sputnik © JEWGENI BIJATOW
  • 20.09.2026 12:46 Uhr

    12:46 Uhr

    Ex-Ministerpräsident: In der Ukraine leben nur noch 20 Millionen Menschen

    "Ich kann nicht sagen, dass es in der Ukraine im kommenden Winter zu einer kritischen Lage in der Energieversorgung kommen wird", sagte der frühere ukrainische Ministerpräsident Nikolai Asarow der Nachrichtenagentur TASS.

    Die gesamte Infrastruktur des Landes, die ursprünglich aus der Sowjetzeit stamme, sei auf die Bevölkerung von 50 Millionen Menschen ausgelegt worden, fügte er hinzu. In seiner Amtszeit hätten in der Ukraine 45 Millionen Menschen gelebt, heute seien es nur noch 20 Millionen.

    Was das ukrainische Energiesystem betreffe, so sei es äußerst robust und ermögliche eine flexible Steuerung der Ressourcen, so Asarow weiter. "Genau das zeigt sich derzeit in der Ukraine."

    Die Elektrolokomotiven würden fahren, der Betrieb in Fabriken und Kernkraftwerken sei im Gange, was bedeute, dass das Energiesystem funktioniere. Es keine Krise zu beobachten, die zu einem völligen Stillstand oder einem totalen Blackout führen könne.

    Asarow wörtlich im Gespräch mit der Agentur:

    "Kann Russland es zerstören? Natürlich kann es das, aber vorerst tut es das nicht."

  • 12:10 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Sonntag über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.

    Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den gegnerischen Einheiten entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Das russische Militär zieht im Gebiet Charkow den Belagerungsring enger und erweitert die äußere Kontrollzone.

    Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.315 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet. Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

    • eine Radaranlage
    • ein bodengestütztes Robotersystem
    • sieben Anlagen der elektronischen Kampfführung
    • sieben Artilleriegeschütze
    • 14 gepanzerte Kampffahrzeuge
    • 95 sonstige Fahrzeuge.

    Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 146 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.

    Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung acht Lenkbomben, vier Raketen aus einem HIMARS-Mehrfachraketenwerfer, acht Flamingo-Marschflugkörper und 1.951 ukrainische Starrflüglerdrohnen.

  • 11:37 Uhr

    Todesopfer und Verletzte in Moskauer Umland beim ukrainischen Terrorangriff

    Bei einer nächtlichen terroristischen Drohnenattacke aus der Ukraine kamen in der Moskauer Region zwei Menschen ums Leben, ein 74-jähriger Mann im Gemeindebezirk Orechowo-Sujewo und eine Frau im Alter von 44 Jahren im Gemeindebezirk Ramenski. Dies gibt der Gouverneur Andrei Worobjow bekannt.

    Laut dem Beamten erlitten weitere 20 Zivilisten, darunter drei Kinder, Verletzungen. 15 Betroffene seien ins Krankenhaus eingeliefert worden.

  • 10:48 Uhr

    Russisches Militär rammt gegnerische Drohnen vom Himmel (Video)

    Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten des Truppenverbands Nord im Einsatz. Demnach rammen diese mit Abfangdrohnen vom Typ Lis-2 (zu Deutsch: Fuchs) gegnerische unbemannte Fluggeräte.

  • 10:18 Uhr

    Fico: "Kriegstreiber" in der NATO wollen Krieg gegen Russland

    Der Westen ist mit der ​Strategie gescheitert, Russland im Ukraine-Krieg zu besiegen, und gießt mit seiner Unterstützung für Kiew weiter ​Öl ins Feuer. Dies erklärte der slowakische Ministerpräsident Robert Fico in einer Videobotschaft.

    "Bestimmte Kriegstreiber innerhalb der NATO versuchen ‌um ⁠jeden Preis, diesen Krieg zu einem ​Konflikt zwischen Russland und dem Bündnis zu verwandeln", meinte Fico.

    Die Slowakei werde sich daran nicht beteiligen und unter keinen Umständen Soldaten ​entsenden, stellte der Politiker klar.

  • 09:42 Uhr

    Russisches Militär greift Logistikzentren und Häfen an, die Kiew militärisch nutzt 

    In der vergangenen Nacht haben Russlands Streitkräfte Logistikzentren, Lagerhallen, Häfen und Schiffe, die im Interesse der ukrainischen Truppen eingesetzt werden, mit Drohnen angegriffen. Dies gibt das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt.

    Laut der Behörde wurden folgende Ziele eliminiert:

    • ein Lager des Unternehmens FIRE POINT in der Ortschaft Bojarka bei Kiew, in dem die Komponenten und Booster für Langstrecken-Drohnen gelagert wurden;
    • ein Trockenfrachter im Hafen von Odessa;
    • das Logistikzentrum Nowaja Potschta in der Nähe von Odessa, das für die Lagerung und Verteilung von Militärgütern, die in die Ukraine geliefert werden, genutzt wird.
  • 09:10 Uhr

    Kiew setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort

    In der Nacht zum Sonntag hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 1.110 ukrainische unbemannte Fluggeräte über 20 Regionen und den Gewässern des Schwarzen Meeres zerstört.

    Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt gibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen Starrflüglerdrohnen ein.

  • 08:31 Uhr

    Volksrepublik Donezk: Erneut Verletzte und Sachschäden bei Angriffen aus der Ukraine

    Innerhalb der vergangenen 24 Stunden haben die Behörden in Donezk 30 Angriffe von ukrainischen Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 38 Geschosse verschiedener Art abgefeuert.

    Bei den Angriffen im Zeitraum von 0:00 Uhr am 19. September bis 0:00 Uhr am 20. September (Ortszeit) erlitten 18 Zivilisten, darunter drei Kinder, Verletzungen.

    Durch den Beschuss wurden drei Wohngebäude und vier zivile Infrastruktureinrichtungen beschädigt.

    Am Vortag hatten die Behörden 32 Angriffe aus der Ukraine vermeldet.

  • 07:55 Uhr

    Bürgermeister: Größter ukrainischer Drohnenangriff auf Moskau abgewehrt

    In der Nacht zum Sonntag hat Kiew eine massive Drohnenattacke auf die russische Hauptstadt unternommen. Russlands Flugabwehrkräfte hätten "den größten feindlichen Drohnenangriff auf Moskau abgewehrt", gibt Bürgermeister Sergei Sobjanin bekannt.

    "Seit gestern wurden an allen Grenzen über 1.600 Drohnen abgeschossen, 450 davon im Anflug auf Moskau", so Sobjanin.

    Mit dem beispiellosen Angriff habe der Gegner eindeutig darauf abgezielt, die Duma-Wahlen zu stören. Dies sei ihm jedoch nicht gelungen, betont der Bürgermeister. Vom 18. bis zum 20. Seprember finden in Russland Parlamentswahlen statt. 

    Einige unbemannte Fluggeräte seien laut Sobjanin auf dem Gelände der Moskauer Ölraffinerie eingeschlagen. Todesopfer gebe es keine.

    Während des andauernden Angriffs sei eine Drohne in ein Wohngebäude auf der Straße Orechowy Bulwar im Süden Moskaus eingeschlagen. Rettungskräfte seien vor Ort im Einsatz.

    Der Gouverneur der Moskauer Region, Andrei Worobjow, meldet zwei Todesopfer bei nächtlichem Drohnenangriff aus der Ukraine. Hinderte Zivilisten mussten ihm zufolge evakuiert werden. Mindestens 20 zivile Fahrzeuge und mehrere Wohngebäude seien beschädigt worden. Weitere Angaben werden geklärt.

  • 07:15 Uhr

    Militärexperte: Russische Streitkräfte räumen das Gebiet um Goptowka und bereiten Vormarsch auf Charkow vor

    Nach der Befreiung der Ortschaft Goptowka am 10. September räumen russische Truppen die Gegend und erweitern die Kontrollzone, um weiter in Richtung Charkow vorzurücken. Dies teilte der Militärexperte Andrei Marotschko der Nachrichtenagentur TASS mit.

    "Wir sind an den Flanken von Goptowka im Einsatz, sowohl östlich als auch westlich der Siedlung, und erweitern so den Brückenkopf für ein weiteres Vorrücken", fügte Marotschko hinzu.

    Die Entfernung zwischen Goptowka und Charkow beträgt rund 37 Kilometer.

    Zuvor gab der Militärexperte gegenüber der Agentur bekannt, die nördlichen Außenbezirke von Charkow würden nach der Befreiung von Goptowka in Reichweite der konventionellen Artillerie liegen.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.