Europa

Belgien: Regionalzug fährt an Bahnübergang in Schulbus – mehrere Tote

In Buggenhout, Belgien, kam es am Dienstagmorgen zu einem schweren Unfall an einem Bahnübergang. Ein Regionalzug kollidierte mit einem Kleinbus, in dem sich sieben Schulkinder und zwei Erwachsene befanden. Laut ersten Berichten wurden mehrere Menschen getötet.

In der belgischen Gemeinde Buggenhout hat sich am Dienstagmorgen ein schwerer Unfall an einem Bahnübergang ereignet. Ein Regionalzug stieß dort mit einem Kleinbus zusammen, in dem sich nach Angaben des Nachrichtenportals VRT News mehrere Schulkinder sowie Erwachsene befanden. Die Behörden sprechen von mehreren Todesopfern.

Der Unfall ereignete sich kurz nach 8:00 Uhr an einem Übergang in der Kerkhofstraat, einer Straße, die parallel zu den Gleisen verläuft und in Richtung Vierhuizen führt. Nach Angaben der belgischen Bundespolizei werden derzeit keine weiteren Details zu den Opfern veröffentlicht. Die ersten Ermittlungen der Bahnpolizei seien abgeschlossen, die Staatsanwaltschaft habe inzwischen die Untersuchung des Unfallortes übernommen. Die Spurensicherung sei vor Ort im Einsatz.

Thomas Baeken von der belgischen Bahngesellschaft Infrabel erklärte, dass die Schranken zum Zeitpunkt des Zusammenstoßes geschlossen gewesen seien und die Ampeln auf Rot gestanden hätten.

"Wir wissen nicht, wie es zu dem Unfall kommen konnte. Das müssen Polizei und Staatsanwaltschaft klären", sagte Baeken.

Infrabel arbeite eng mit den Ermittlungsbehörden zusammen, um den Ablauf des Geschehens zu rekonstruieren. Nach Angaben des Unternehmens leitete der Lokführer des Regionalzuges eine Notbremsung ein, konnte den Zusammenstoß jedoch nicht mehr verhindern.

Der belgische Innenminister Bernard Quintin äußerte sich betroffen auf der Plattform X. Seine Gedanken seien bei den Opfern und deren Angehörigen, den Verletzten wünsche er viel Kraft.

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