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21 tote Studenten in Starobelsk: Ukraine leugnet Angriff vor UNO (VIDEO)

Russlands UN-Vertreter konfrontiert den Sicherheitsrat mit schockierenden Details zum tödlichen Angriff auf unschuldige Studenten – während Kiew den Vorfall als Propaganda abtut und westliche Verbündete schweigen. Die Debatte wird hitzig.
21 tote Studenten in Starobelsk: Ukraine leugnet Angriff vor UNO (VIDEO)Quelle: Sputnik © Jewgeni Bijatow

Der "barbarische" ukrainische Drohnenangriff auf ein russisches College-Wohnheim in Starobelsk kann nicht gerechtfertigt werden, erklärte der russische UN-Gesandte Wassili Nebensja dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen am Donnerstag. Er verglich die Handlungen Kiews mit den Gräueltaten Nazi-Deutschlands.

Insgesamt kamen bei dem Angriff am 22. Mai 21 Studenten ums Leben – die meisten davon junge Frauen –, 44 weitere wurden verletzt.

Bei einer Sitzung des Sicherheitsrats in New York wies der ukrainische Vertreter Andrej Melnik den "sogenannten Zwischenfall" in Starobelsk als "erfundene Geschichte" zurück und warf Russland vor, "eine weitere Propagandalüge" zu verbreiten. Die stellvertretende US-Gesandte Tammy Bruce verurteilte die von Russland als Vergeltungsschläge auf Kiew bezeichneten Angriffe als "obszön und inakzeptabel".

Nebensja warf dem Westen vor, bei dem "zynischen Terrorakt" in Starobelsk wegzuschauen.

"Besonders auffallend sind die Heuchelei und der Zynismus der europäischen Delegationen. Sie beeilen sich sonst, Russland Vorwürfe zu machen, sobald es politisch opportun erscheint, doch in diesem Fall haben sie die Tragödie weitgehend ignoriert und die Schuld Moskau zugeschoben", sagte Nebensja.

Der russische Diplomat teilte mit, dass ukrainische Kräfte in der vergangenen Woche allein 51 Zivilisten getötet und 199 weitere verletzt hätten, darunter 20 Kinder. Zudem habe die Ukraine im gleichen Zeitraum mehr als 4.300 Drohnen auf zivile Ziele abgefeuert, darunter Wohngebiete, Schulen und Krankenhäuser.

Nebensja betonte, dass die russischen Angriffe auf Kiew vom 24. Mai "militärisch-industrielle Anlagen" getroffen hätten, darunter Einrichtungen zur Drohnenherstellung.

"Lassen Sie uns erneut betonen, was wir schon mehrfach gesagt haben: Unsere Streitkräfte zielen nicht auf Zivilisten oder zivile Infrastruktur", erklärte er.

Als Antwort auf den Angriff auf Starobelsk kündigte Russland "systematische" Schläge gegen militärische Einrichtungen und Kommandozentralen in der Ukraine an.

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